Informationen für Betroffene und Angehörige

Ratgeber Schlaganfall

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SVG Rehasysteme GmbH & Co. KG

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Realisierung:

Layout, Umsetzung:  GFMK GmbH & Co. KG
Texte: Birgit Lindner

Fotos, Abbildungen:
Schlaganfall: Markus Mainka/Bigstock.com (49055756)
Entstehung: decade3d/Bigstock.com (71560189)
Diagnose: Sergey Nivens/Bigstock.com (48099629)
Therapie: AndreyPopov/Bigstock.com (61712378)
Wissenswertes: Nyul/Bigstock.com (13112987)

 

30. September 2016
Nach einem ischämischen Schlaganfall kommen in der Regel eine Lysetherapie oder eine Thrombektomie infrage. Das Zeitfenster für die Lysetherapie liegt bei 4,5 Stunden. Forscher haben das Zeitfenster für die Thrombektomie ermittelt.
  
20. September 2016
Betroffene und Angehörige können die Nöte, Sorgen, Ängste von anderen Betroffenen verstehen. Curado bietet im Forum die Mögichkeit zum Austausch
  
05. August 2015
Ein Schlaganfall und seine Folgen können das Leben eines Menschen verändern und verschiedene Einschränkungen im Alltag mit sich bringen. Auch kann die Fahreignung eines Betroffenen beeinträchtigt sein.
  
04. August 2015
Sehstörungen zählen mit zu den häufigsten Folgen eines Schlaganfalls. In seltenen Fällen tritt dabei der Verlust des räumlichen Sehens ein. Die Patienten nehmen die Welt um sich herum nur noch flach wie ein Bild wahr.
  
17. Juli 2015
Ein Gefäßverschluss im Gehirn oder eine Gehirnblutung kann zur Entstehung eines Schlaganfalls führen. In den meisten Fällen handelt es sich um einen ischämischen Schlaganfall, dessen Ursache häufig Arteriosklerose ist. Die Ursache für einen hämorrhagischen Schlaganfall ist meist ein defektes Blutgefäß.
  
17. Juli 2015
Liegt ein Verdacht auf einen Schlaganfall vor sollte der Betroffene direkt von einem Neurologen untersucht werden, um auch versteckte Symptome, die auf einen Schlaganfall hinweisen, richtig einordnen zu können. Dabei ist vor allem auch die Frage nach eventuell aufgetretenen Frühwarnsymptomen wichtig.
  

Die Entstehung eines Schlaganfalls kann verschiedene Auslöser haben, die für die Unterversorgung des Gehirns mit Sauerstoff und Nährstoffen sorgen. Dementsprechend unterscheidet man unterschiedliche Formen eines Schlaganfalls. Der ischämische Infarkt wird durch eine Arterienverkalkung oder verstopfte Gefäße infolge eines Gerinnsels verursacht. Beim hämorrhagischen Schlaganfall kommt es durch ein Aneurysma oder Arterienverkalkung zum Platzen eines Blutgefäßes im Gehirn. Ein Schlaganfall geht u. a. mit Symptomen wie Sprach- und Sehstörungen, Übelkeit, Erbrechen sowie Gleichgewichtsstörungen einher. Risikofaktoren, die die Entstehung eines Schlaganfalls begünstigen können, sind z. B. Rauchen, Bewegungsmangel, Übergewicht oder eine ungesunde Ernährungsweise.

Therapie Schlaganfall

Nach einem Schlaganfall sollte schnellstmöglich die Behandlung des Patienten in einer Klinik erfolgen. Besonders geeignet sind spezialisierte Zentren, die eine sog. Stroke-Unit besitzen. Die Therapie eines Schlaganfalls richtet sich nach der Art des Schlaganfalls. Ein ischämischer Infarkt wird in der Regel mit Medikamenten, der sog. Lysetherapie behandelt. Diese muss innerhalb von drei bis vier Stunden nach Eintreten des Schlaganfalls durchgeführt werden. Bei einem hämorrhagischen Infarkt werden blutdrucksenkende Medikamente oder eine Punktion eingesetzt. Auf diese Weise soll der auf das Gehirn einwirkende Druck verringert werden. Im Anschluss kann eine Rehabilitation dem Patienten die Rückkehr in den Alltag erleichtern.

Zur Entstehung eines Schlaganfalls kommt es durch eine Minderversorgung des Gehirns mit Sauerstoff und Nährstoffen aufgrund einer gestörten Durchblutung des Gehirns. Gründe dafür können die Verstopfung eines Blutgefäßes infolge eines Gerinnsels oder eine Gefäßverkalkung sein. Bei der Gefäßverkalkung kommt es durch Ablagerungen zu einer Schädigung der Gefäße. In vielen Fällen tritt vor einem Schlaganfall ein sog. Minischlaganfall, eine transitorische ischämische Attacke auf. Es kann dadurch kurzzeitig zu Lähmungen sowie Sprach- und Sehstörungen kommen. Symptome eines Schlaganfalls sollten ernst genommen und schnellstmöglich untersucht werden. Mit zunehmendem Alter steigt die Gefahr, einen Schlaganfall zu erleiden, allerdings kann es auch bei Kindern zu einem Schlaganfall kommen. Ratgeber Schlaganfall möchte Ihnen die wichtigsten Informationen in übersichtlicher Form aufzeigen. Tiefergehende Informationen  über Selbsthilfegruppen, Kostenträgern usw. erhalten Sie z.B. von der Stiftung Deutsche Schlaganfallhilfe.